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Wärmedurchgangskoeffizient für Fenster

Was ist der Wärmedurchgangskoeffizient UW?

Der Wert des Wärmedurchgangskoeffizienten des Fensters (Uw oder U) bestimmt, wie viel Wärme durch 1 m2 des Fensters bei einer gegebenen Temperaturdifferenz (1 Kelvin Grad) zwischen der Innen- und Außenseite des Fensters fließen wird. Dieser Parameter besteht aus Dämmwerte der Verglasung Ug ("g" aus dem englischen Wort Glas) und Dämmwerte der Rahmen Uf ("f" aus dem englischen Wort frame oder deutschen Fenster). In der Praxis zeigt uns der Koeffizient also an, wie viel Wärme durch die Fensterbeschläge entweicht. Je weniger Energie nach außen verloren wir, desto niedriger werden die Heizkosten.

Was ist beim Fensterkauf zu beachten?

Was ist beim Fensterkauf zu beachten? Von 20 bis 40 Prozent der Wärme entweicht durch die Fenster in unseren Häusern. Je weniger Energie nach außen abgegeben wird, desto besser, deshalb ist es wichtig, die Parameter des Fensters beim Einkaufen zu berücksichtigen. Dabei ist der Wärmedurchgangskoeffizient U und der Wärmedurchgangskoeffizient g von Bedeutung. Je höher der g-Koeffizient ist, desto mehr Strahlung gelangt ins Hausinnere. Durch eine gute Verteilung der Räume und Fenster kann die Sonnenwärme optimal genutzt und der Stromverbrauch reduziert werden. Es ist zu beachten, dass die Fensterhersteller die Koeffizienten oft falsch angeben, indem sie die Koeffizienten auf übergroße Fenstern und nicht auf die Fenster mit Referenzabmessungen beziehen. Die Ergebnisse sind deswegen besser. Die Abmessungen des einflügeligen Referenzfensters, das für die Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten Uw verwendet wird, sind immer 1230 x 1480 mm. Wir dürfen nicht vergessen, dass dies die Abmessungen des so genannten Referenzfensters sind. Wenn wir uns die Angebote verschiedener Hersteller ansehen und verschiedene Fensterprofile vergleichen, müssen wir uns daran erinnern, dass der Parameter Uw für das Referenzfenster angegeben ist.

Ug-Koeffizient bezieht sich auf die Verglasung

Der Koeffizient g bestimmt, wie viel Prozent der Sonnenstrahlung durch die Fenster in das Hausinnere eindringt. Der Standardwert ist 35-40 % und je höher dieser Wert ist, desto höher sind die Energiegewinne. Bei passiven Fenstern wird der g-Wert bis zu 55% empfohlen. Es sollte jedoch nicht zu groß sein, besonders an der Südfassade, um eine Überhitzung im Sommer zu vermeiden. Da 70 % der Fensterfläche aus Glas besteht, ist es kostengünstiger, herkömmliches Isolierglas durch emissionsarmes Glas zu ersetzen. Beim Kauf eines 5-Kammer-Profils mit einer Einbaubreite von 70 mm lohnt es sich also, ein 3-Kammer-Profil mit einem Koeffizienten Ug= 0,7 in Betracht zu ziehen, um die Wärmedämmung der Fenster um bis zu 30% zu verbessern.

Spielt das Fensterprofil eine Rolle?

Zwar ist das Glas für große Fenster von großer Bedeutung, aber auch bei kleineren Fenstern wird Uw durch das Profil beeinflusst. Wenn das Profil bis zu 40 % des gesamten Fensters einnimmt, kann sich der Parameter U um bis zu einige Zehntel verändern je nachdem aus welchem Material er gefertigt wurde.

Im Fensterbau sind folgende Besonderheiten zu beachten:

Die Breite des Fenstereinbaus - d. h. die Breite des Fensterrahmens in Millimetern - variiert von Standard 70 mm bis 86 mm (z. B. Rehau Geneo). Passivfenster sind praktisch immer die "dickeren Profile" (siehe Angebot der größten deutschen Hersteller Schuco, Veka und Aluplast). Je größer das "dickere" Profil, desto größeres und breiteres Scheibenpaket können wir einsetzen. Bei passiven Fenstern werden in der Regel 3-Scheibenpakete mit einem Ug-Wert von 0,7 und vorzugsweise Ug = 0,5 verwendet.

Energiesparfenster zeichnen sich durch eine größere Anzahl von Kammern im Profilquerschnitt aus. Theoretisch je mehr Kammern, desto besser. Eine größere Anzahl von Kammern verbessert ihre Isolationsparameter, was am Beispiel des isothermen Verlaufs zu sehen ist. Mit zunehmender Anzahl der Kammern wird die Kaltluft mit weiteren Barrieren konfrontiert, die es überwinden muss.

Die dritte zusätzliche Mitteldichtung - Profile mit diesem Dichtungstyp sind mit dem Kürzel MD (Mittel Dichtung) gekennzeichnet. Studien ergeben, dass der Einsatz von der dritten Dichtung die Dichtheit des Fensters von 100% bis sogar 330% verbessert, und was wichtig ist, auch die Wasserdichtigkeit verbessert.

Was sagen die Normen?

Ab 2017 sollte der Wärmedurchgangskoeffizient U des Fensters, der Balkontüren und Außentüren für Wohnräume, deren Temperatur gleich oder höher als 16 Grad Celsius ist, 1,1 W/ (m²*K) nicht überschreiten. Der Koeffizient steigt bei Dachfenstern auf 1,3 W/ (m²*K). Bei energieeffizienten Gebäuden sollte der Uw-Koeffizient nicht höher als 0,9 W/ (m²*K) sein und bei Passivhäusern sollten Fenster mit einem Koeffizient unter 0,6 W/ (m²*K) verwendet werden. Es ist zu wissen, dass ab 2021 die Anforderungen noch höher sein werden - jedes Haus muss die Bedingungen eines energieeffizienten Hauses erfüllen, so dass der Koeffizient nicht mehr als 0,9 W/ (m²*K) beträgt.

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